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Kuba läßt politische Gefangene frei

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Weltweites positives Echo über das Ende des Hungersteiks des kubanischen Oppositionellen Guillermo Farinas. 130 Tagen hatte der 48-Jährige weder gegessen noch getrunken.

Die sozialistische Regierung von Staatschef Raul Castro hatte die Freilassung von 52 politischen Gefangenen angekündigt. Ein ehemaliger Mithäftling Hector Palacios verlas die Erklärung Farinas.

“Ich trete wieder in den Hungerstreik, wenn die Versprechungen nicht eingehalten werden,” stand auf dem Papier. “Sollten die Absprachen jedoch gelten, gibt es für mich keine Grund, wieder zu hungern.”

Die Erleichterung über die Freilassung ist groß. Ebenso wie die Trauer über die Toten bei den oppositionellen “Frauen in Weis”.

Laura Pollan sagte: “Dieser Hungerstreik und der Hungertod von Oralando Zapata und all die Repressionen gegen uns” Frauen in Weis” hat die Welt und uns leiden lassen. Dabei aber auch die Regierung gezwungen, unsere Angehörigen aus dem Gefängnis zu entlassen.”

Die Presse berichtete ausführlich über die größte Freilassungsaktion seit Jahren in Kuba. Die Dissidenten Kubas sprachen von einer guten Nachricht warnten aber vor Eurphorie, denn in den Gefängnissen säßen noch viele politische Häftlinge. Die amerikanische Regierung wie auch die Europäische Union begrüßten die Freilassung.