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Kubas Regierung gibt nach

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Kubas Regierung gibt nach

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Die Gebete haben den kubanischen politischen Häftlingen wohl genützt. Die Regierung in Havanna hat die Freilassung von 52 Dissidenten angekündigt. Die ersten fünf können bereits in den nächsten Tagen nach Spanien ausreisen.

Als Reaktion auf die bevorstehende Freilassung der Oppositionellen, beendete der 48-jährige Dissident Guillermo Farina nach mehr als 130 Tagen seinen Hungerstreik. Im Februar hatte er damit begonnen, kurz nachdem der kubanische Dissident Orlando Zapata nach 85 Tagen Hungerstreik gestorben war.

Die Kirche und die spanische Regierung hatten vermittelt. Eine Liste mit den Namen der Gefangenen veröffentlichte die Erzdiösese Havannas. Weltweit war die Freilassung der Gefangenen begrüßt worden. Es sei ein Schritt in die richtige Richtung hieß es übereinstimmend aus Europa und den USA.