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Santander kauft deutsches SEB-Geschäft

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Santander kauft deutsches SEB-Geschäft

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Die spanische Banco Santander übernimmt das deutsche Privatkundengeschäft der schwedischen Bank SEB. Der Kaufpreis für die rund 173 Filialen beläuft sich auf 555 Millionen Euro. Damit wird sich die Zahl der Santander-Geschäftsstellen in Deutschland nahezu verdoppeln. Derzeit zählt Santander in Deutschland rund sechs Millionen Privatkunden. Die SEB betreut rund eine Million Kunden. Sie will den Verkaufserlös nach eigenen Angaben in strategische Wachstumsfelder investieren. Am deutschen Markt wird die SEB weiterhin als Investmentbank präsent bleiben.

Unterdessen hat der Chef der italienischen Großbank UniCredit, Alessandro Profumo, die Einrichtung eines privat finanzierten Banken-Rettungsfonds in Höhe von 20 Milliarden Euro angeregt. Wie Profumo in der Financial Times schrieb, brauche ein solcher Fonds keine Mittel von der EU oder den Mitgliedstaaten. Beteiligen sollten sich die großen europäischen Geschäftsbanken. In den nächsten Wochen will Profumo bei europäischen Banken für seinen Vorschlag werben.