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Weitere Opfer unter Fussballfans in Uganda

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Weitere Opfer unter Fussballfans in Uganda

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Spitzenpolitiker mehrerer westlicher Staaten haben den Doppel-Anschlag auf Fussballfans in Uganda scharf verurteilt. Dabei waren während des WM-Finales am Sonntagabend in zwei Vororten der Hauptstadt Kampala laut offiziellen Angaben mindestens 74 Menschen getötet worden. Die ugandischen Sicherheitskräfte machten somalische Rebellen für die Anschläge verantwortlich. Mehr als 70 Menschen wurden verletzt.

Präsident Yoweri Museveni besuchte einen der Tatorte. Eine Bombe war in einem Rugbyclub gegen Ende des Spiels Spanien gegen Holland explodierte, eine zweite in einem bei Ausländern beliebten, äthiopischen Restaurant.

Ugandische Sicherheitsexperten verdächtigten die somalische Al Shabaab-Miliz, die mehrfach mit Anschlägen gedroht hatte. Denn in Somalia nehmen Soldaten aus Uganda und Burundi an der Militärmission der Afrikanischen Union, AMISOM teil. Sie soll dort den Einfluss radikalislamischer Extremisten zurückdrängen. Die Truppe soll demnächst auf 8000 Soldaten aufgestockt werden.

Der Präsident des politischen instabilen Somalia hatte unlängst vor der zunehmenden Gefahr durch radikalislamische Rebellen in der Region gewarnt.