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Woerth unschuldig - Sarkozy heute im TV

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Woerth unschuldig - Sarkozy heute im TV

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Nach einem Untersuchungsbericht der Generalinspektion für Finanzen ist Frankreichs Arbeitsminister Eric Woerth nicht in den Skandal um mutmaßliche Schwarzgeldspenden der Multimilliardärin Liliane Bettencourt verwickelt. In dem Bericht kommen die Ermittler zu dem Schluss, dass Woerth in seiner Zeit als Budgetminister nichts tat, um Steuerermittlungen im Hause Bettencourt zu verhindern. Die französische Staatsspitze steht seit Tagen unter Druck. Die 87-jährige L’Oréal-Erbin Bettencourt und ihr verstorbener Mann stehen unter Verdacht, auch Staatspräsident Nicolas Sarkozy mit illegalen Spenden versorgt zu haben. Sie sollen in der Hochphase des Präsidentschaftswahlkampfes 2007 unter anderem 150.000 Euro an Woerth übergeben haben. Präsident Sarkozy will sich angesichts dieser Anschuldigungen über Schwarzgeldspenden an diesem Montag erstmals öffentlich äussern – um 20 Uhr 15 in den TV-Nachrichten.