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"Freiheit atmen" in Madrid

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"Freiheit atmen" in Madrid

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Nach der angekündigten Freilassung von 52
politischen Gefangenen in Kuba sind die ersten sieben Dissidenten in Madrid eingetroffen. Sie kamen mit zwei Linienflügen auf dem Flughafen Barrajas an.

Einer der Ex-Gefangenen, Julio César Gálvez Rodriguez, erklärte, er denke jetzt vor allem an die Zurückgebliebenen: “Ich denke an die, die noch einsitzen, und an die, die nicht bereit sind, ihre Heimat zu verlassen. Ich werde die Hoffnung nie aufgeben, dass die, die auf der Insel ausharren, einmal Freiheit werden atmen können – so wie wir.”

Auch Lester Gonzalez Penton hofft auf Veränderungen in Kuba. Er erklärte: “Veränderung beginnt mit Freiheit, ist nur durch Freiheit möglich, und zwar nicht nur Freiheit für unsere Leidensgenossen, sondern Freiheit für das ganze Volk. Für jeden, egal, was er glaubt, wer er ist. Kuba verdient die Demokratie, und an einer Demokratie darf jeder teilhaben, egal, welcher politischer Überzeugung er ist.”

Insgesamt will Spanien in den kommenden Wochen bis zu 20 freigelassene politische Gefangene aus Kuba aufnehmen.