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Gewalt zwischen Katholiken und Protestanten

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Gewalt zwischen Katholiken und Protestanten

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Bei Straßenkämpfen zwischen Protestanten und Katholiken in Nordirland sind mehrere Polizisten und Demonstranten verletzt worden.

In Belfast wurde eine Polizistin von einem Ziegelstein am Kopf getroffen. Dort kam es außerdem zu Ausschreitungen, als Polizisten eine Sitzblockade von anti-britischen Katholiken auflösen wollten.

In der Grafschaft Londonderry zündeten Jugendliche ein Polizeiauto an. Über das ganze Land verteilt musste die Polizei immer wieder zu Einsätzen ausrücken.

Demonstranten warfen Steine, Flaschen und Benzinbomben. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Schlagstöcke ein.

Gewalttätige Ausschreitungen am 12. Juli sind in Nordirland nichts Neues. In jedem Jahr finden sich an diesem Tag Protestanten, die weiterhin zu Großbritannien gehören wollen, zu
Gedenkfeiern und Märschen zusammen.

Sie gedenken des Sieges Wilhelms von Oranien über ein katholisches Heer im Jahre 1690.