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LIFT-Konferenz in Marseille

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LIFT-Konferenz in Marseille

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Marseille war Anfang Juni wieder Sitz der LIFT-Konferenz. Das Thema der Veranstaltung lautete “dot.real” und ging darum, wie man die Welt mit dem Web verändern kann. Zwei Tage lang konnten rund 500.000 Menschen bei Treffen und Diskussionen in die Zukunft eintauchen. Zum Beispiel bei einer Sitzung über die FabLabs, mit denen die industrielle Planung und Produktion anhand von neuen Technologien neu gestaltet werden kann.

“FabLabs – Fab steht für Fabrikation, Lab für Labore – also Labore für Herstellungen. Der Begriff fasst alle Technologien zusammen, die den Menschen erlauben, sich industrieller Werkzeuge zu bedienen. Heute können die Menschen – ich will nicht sagen alle, aber eine gewisse Zahl an gebildeten Menschen – Zugang haben zu Werkzeugen, die erlauben, Teile oder elektronische Appararturen zu produzieren, und damit Objekte von morgen zu bauen.”

Die Agentur NoDesign hat sich auf Tapeten gestürzt. Ihr Ziel ist, deren Herstellung neu zu erfinden. Dafür haben Uros Petrevski und Jean-Louis Fréchin auf eine erweiterte Realität gesetzt. Heraus kam die FabWall, von der digitale Informationen mit einem Computer oder einem Smartphone abgelesen werden können.

“In diesem System werden die Nutzer zu Produzenten. Denn am Anfang hat die Wand keinen Inhalt. Die Leute halten dann ihr Telefon hin und können auf diese Weise den Inhalt übertragen, den sie wollen: Fotos, Dateien, Twitter-Meldungen, Facebook-Freunde und so weiter.”

Neben den Konferenzen sieht sich LIFT deshalb als eine Mischung aus unternehmerischer Innovation, gesellschaftlichem Wandel sowie aus Kunst und Design.