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Am heutigen französischen Nationalfeiertag werden erstmals afrikanische Truppen aus vierzehn ehemaligen Kolonien bei der traditionellen Parade des 14. Juli auf der Champs-Elysees mitmarschieren. Damit sollen die engen Beziehungen zwischen Frankreich und Afrika gefeiert werden. Präsident Nicolas Sarkozy hatte 2010 zum Afrikajahr erklärt. Denn die vierzehn Ex-Kolonien feieren ihre 50-jährige Unabhängigkeit.

Oberstleutnant Benoit Cappelle sagt: “Das sind Menschen die mit uns im Ersten und Zweiten Weltkrieg gekämpft haben. Viele haben ihr Leben gelassen und es ist ihr Recht, dass wir ihnen Respekt zollen.”

Frankreich hat die Pensionen für afrikanische Veteranen erhöht. Sarkozy hat deutlich gemacht, dass seine Afrikapolitik kein Neo-Kolonialismus ist. Doch die Diskussion darüber wird in Frankreich erstmals wieder mit grosser Verbissenheit geführt.

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