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Grausames Spektakel: Tierhatz in Pamplona

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Grausames Spektakel: Tierhatz in Pamplona

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Die Stierhatz im spanischen Pamplona ist auch in diesem Jahr blutig zu Ende gegangen. Neun Läufer wurden aufgespießt, insgesamt erlitten 376 Menschen Verletzungen. Ein 23-Jähriger wurde in der Brust und am rechten Oberschenkel schwerverletzt. Ein 24 Jahre alter Brite wurde in den Schambereich gestochen und musste notoperiert werden.

Tierschützer weisen auf die Grausamkeit gegenüber den Tieren hin. Sie kritisieren, dass die Tiere im Vorfeld Elektroschocks erhielten, um in einen Stresszustand versetzt zu werden. Vaseline werde ihnen in die Augen geschmiert, so dass sie halbblind seien und sich in Panik über das Kopfsteinpflaster rasten.

Am Abend werden die Tiere von Torreros in der Arena getötet. Umfragen zufolge sind 70 Prozent der Spanier gegen die Tierhatz.