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Iranischer Atomforscher verlässt USA wieder


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Iranischer Atomforscher verlässt USA wieder

Der angeblich entführte iranische Atomforscher hat nach über einem Jahr die USA wieder verlassen, um in seine Heimat zurückzukehren. Der Fall hat die Beziehungen zwischen beiden Ländern noch weiter belastet: Nach iranischen Angaben wurde Shahram Amiri letzten Sommer bei einer Wallfahrt nach Mekka verschleppt – was die USA bestreiten.

Vor einigen Tagen meldete er sich aber bei der pakistanischen Botschaft in Washington.

Amiri sagt jetzt, er sei damals auf Farsi von mehreren Personen aufgefordert worden, in ihr Auto
einzusteigen. Sie seien ebenfalls Pilger. Er sei also eingestiegen; darauf habe man ihn mit einer Pistole
bedroht und ihn aufgefordert, still zu sein.

Nach amerikanischen Angaben war der Wissenschaftler aus freien Stücken in den USA, und er könne das Land auch jederzeit wieder verlassen. Einigen Berichten zufolge wurde möglicherweise seine Familie im Iran jetzt unter Druck gesetzt.

Von Amiri selbst – oder vielleicht auch einem Mann, der wie er aussieht – gibt es mehrere Videos mit gegensätzlichen Aussagen. So behauptet er sowohl,
er sei von der CIA entführt worden, als auch, dass er als freier Mann in den USA und in Sicherheit sei.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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