Eilmeldung

Eilmeldung

Tödliche Überschwemmungen in China

Sie lesen gerade:

Tödliche Überschwemmungen in China

Schriftgrösse Aa Aa

Heftige Sturzfluten haben im Südwesten Chinas erneut zahlreiche Menschen in den Tod gerissen. Die offizielle chinesische Nachrichtenagentur Xinhua gab die Zahl der Toten in den betroffenen Provinzen mit mindestens 37 an, 40 Menschen würden noch vermisst. Damit stieg die Zahl der Opfer seit Beginn des Monats auf mehr als 140.

Starke Regenfälle lösten Wasser- und Schlammlawinen aus. Fast eine Million Menschen mussten laut Xinhua in Sicherheit gebracht werden, fast 100.000 Häuser seien zerstört worden.

Im chinesischen Südwesten sind die Provinzen Sichuan und Yunnan betroffen, dort war es bereits im Juni zu schweren Überschwemmungen gekommen.

Ein ähnliches Bild in Japan: Dort mussten die Behörden laut Medienberichten 170.000 Menschen zum Verlassen ihrer Häuser auffordern.

Die betroffenen Regionen werden alljährlich von ausdauernden Regenfällen heimgesucht, in diesem Jahr sind sie vielerorts jedoch besonders stark. Und für die kommenden Tage sagen Meteorologen weitere Niederschläge voraus.