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Ist BP in Öl-Deal mit Libyen verwickelt?

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Ist BP in Öl-Deal mit Libyen verwickelt?

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In den USA werden weitere Vorwürfe gegen den Öl-Konzern BP laut. Vier US-Senatoren fordern nun eine Untersuchung im Fall des wegen Prostata-Krebs frühzeitig freigekommenen libyschen Lockerbie-Attentäters Abdelbasset al-Megrahi. Sie werfen dem Konzern vor, er habe auf die britische Regierung eingewirkt, um über die Freilassung al-Megrahis Föderrechte von Libyen zu erlangen. BP hatte im Mai 2007 ein Abkommen über die Ausbeutung von Ölfeldern mit Libyen unterzeichnet, das zur Freilassung al-Megrahis im vergangenen Jahr beitrug. Einer der Senatoren, Robert Menendez, sagte, wenn BP anhand eines Massenmörders Zugang zu libyschen Ölfeldern gefunden habe, dann sei das Geld, das der Konzern damit verdiene, blutiges Geld. Al-Megrahi war 2001 wegen des Terroranschlags auf eine Maschine der amerikanischen Fluggesellschaft PanAm mit 259 Todesopfern über dem schottischen Ort Lockerbie zu lebenslanger Haft verurteit worden.