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Obama: "Wir tun, was für die Menschen am Golf am besten ist"

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Obama: "Wir tun, was für die Menschen am Golf am besten ist"

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Der Öl-Ausfluss in den Golf von Mexiko ist vorerst gestoppt. 87 Tage lang, seit dem 20. April diesen Jahres, schoss das Öl aus dem defekten Bohrloch ins Meer.

Nicht nur die Menschen der Region, sondern auch die Politiker – allen voran US-Präsident Barack Obama – hoffen auf ein Ende des Fiaskos, das die Machtlosigkeit angesichts des BP-Debakels schmerzhaft vor Augen führte.

“Der neue Abdeckzylinder ist eine gute Nachricht. Entweder können wir damit den Ölausfluss stoppen, oder wir können das meiste Öl auffangen, bevor die Entlastungsbohrungen gemacht werden können. Aber wir wissen nicht genau, was am meisten Sinn macht, bis wir weitere Informationen haben. Das amerikanische Volk kann aber sicher sein, dass weitere Entscheidungen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen und darauf, was für die Menschen am Golf am besten ist.”

Am Donnerstag hatten Experten mit Hilfe von
Unterwasserrobotern eine tonnenschwere Abdichtkappe über die sprudelnde Ölquelle gestülpt. Die große Frage war, ob der Druck die ganze Förderanlage sprengen und den Kampf gegen die Ölpest noch erschweren würde, oder ob die Dichtkappe dem Druck des Öls standhalten würde. Bisher scheint das der Fall zu sein.