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Verhaltener Optimismus angesichts der Ölpest

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Verhaltener Optimismus angesichts der Ölpest

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Der vorläufige Stop des Ölflusses am Meeresgrund im Golf von Mexiko wurde von Vielen verhalten optimistisch aufgenommen. US-Präsident Barack Obama fasste sich kurz. Das sei ein positives Signal, man sei immer noch in der Testphase. Er werde morgen mehr sagen. Doug Suttles von BP gab sich zuversichtlich. Das sei ein ermutigendes Zeichen, in ein paar Tagen werde es sogar noch ermutigender sein. Zum Feiern sei es aber zu früh, für die Menschen in der Region sei “Feiern” wohl das falsche Wort. Von einer großen Erleichterung spricht ein Mann in Louisiana, einer sehr großen Erleichterung. Zumindest ein Teil des Problems sei nun gelöst, ein großer Teil. Jetzt müsse man sauber machen und zum Alltag zurückkehren. Seit der Explosion der Bohrinsel “Deepwater Horizon” im April, bei der elf Menschen ums Leben kamen, laufen täglich mehrere tausend Tonnen Öl ins Meer.