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Forscher wollen Lächeln entzaubert haben

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Forscher wollen Lächeln entzaubert haben

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Der Mythos um das sagenhafte Lächeln der Mona Lisa und damit auch Leonardo da Vincis Malkünste könnte nun ein Stück weit entzaubert worden sein.

Französische Forscher wollen anhand einer Röntgenanalyse herausgefunden haben, wie es dem Künstler gelang, seine Gesichter so perfekt zu zeichnen.

Besonderes Augenmerk legten die Forscher dabei auf die von Leonardo erfundene Mal-Technik:

“Der Künstler trug feine, ein bis zwei Mikrometer – das sind nur wenige tausendstel Millimeter – dünne lichtdurchlässige Lasurschichten auf…Damit erreichte er die verschwimmenden Umrisse, die der “Mona Lisa” die magische Atmosphäre verleihen nach der er suchte.”

Für die Untersuchung setzten die Wissenschaftler sieben Leonardo-Bilder aus dem Pariser Louvre speziellen Röntgenstrahlen aus – auch die “Mona Lisa” war darunter. Wie Analyse ergab, erreichten diese insgesamt eine Dicke von 30 bis 40 Mikrometer.

Zudem sei die Schatten-Maltechnik von dem Gebrauch sehr dünner Pinsel und
besonderen Farbpigmenten und Zusätzen geprägt.

Die Zeichentechnik des großen Meisters Leonardo (1452-1519) beschäftigt Wissenschaftler immer wieder. Erst kürzlich hatte ein Österreicher das Geheimnis um Mona Lisas Lächeln zu lüften versucht.

Er lieferte Belege dafür, dass die Mona Lisa nur lächelt, wenn der Betrachter ihr in die Augen schaut. Blickt man der Dame direkt auf den Mund, nimmt das Gehirn die scharfen Konturen wahr und empfindet ihren Gesichtsausdruck als neutral, ergab ein Experiment.

Ob das Geheimnis ihres Lächeln nun gelüftet ist oder nicht,- die Popularität der Mona Lisa bei den Besuchern des Louvre ist ungebrochen – wohl eben, wegen dieses einmaligen Lächelns.