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Hektische Nahost-Diplomatie

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Hektische Nahost-Diplomatie

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Catherine Ashton, die EU-Außenbeauftragte ist im Gazastreifen eingetroffen. Sie ist die erste ausländische Diplomatin die das Gebiet besucht, nachdem Israel vor drei Wochen die Blockade teilweise gelockert hat.
Die rund eineinhalb Millionen Palästinenser in dem Gebiet am Mittelmeer können noch immer nicht frei ein- und ausreisen. Ashton will aber nicht mit den Führern der regierenden radikal-islamischen Hamas sprechen.

Die EU-Außenbeauftragte sagte: “Wir möchten, dass die Menschen die Chance haben sich frei zu bewegen. Wir wollen, dass nicht nur Waren nach Gaza gelangen, sondern auch aus Gaza kommen.”

Es ist der zweite Besuch von Catharine Ashton im Gazastreifen innerhalb eines Jahres. Ihre Äußerungen stießen bei israelischen Politikern auf Unverständnis. Finanzminister Yuval Shteinitz meinte: “Manche Europäer neigen dazu den wahren Charakter des Hamas-Regimes im Gazastreifen zu ignorieren. Es ist das brutalste Regime auf Erden.”

Im Augenblick herrscht wieder hektische Diplomatie im Nahen Osten. Isreals Regierungschef Benjamin Netanjahu hat sich mit dem US-Sonderbeauftragten für den Nahen-Osten George Mitchell, getroffen.
Später wird sich Netanjahu mit Ägyptens Präsidenten Hosni Mubarak beraten.