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57 Tote bei Zugunglück in Ostindien

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57 Tote bei Zugunglück in Ostindien

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Bei einem schweren Zugunglück im Osten Indiens sind mindestens 57 Passagiere getötet worden. Rund 120 Menschen wurden der Polizei zufolge verletzt, rund ein Drittel von ihnen schwer.

Ein Expresszug war Morgen im Bahnhof von Sainthia im Bundesstaat Westbengalen auf einen stehenden Personenzug aufgefahren. Indische Medien vermuteten, der Fahrer habe ein Haltesignal übersehen. “Unser Zug ist mit hoher Geschwindigkeit gefahren, auch nach dem Aufprall fuhr er noch weiter!”, sagte ein Reisender.

Durch die Wucht der Kollision wurde ein Waggon auf eine Fußgängerbrücke geschleudert, zwei Wagen wurden stark verformt. Die Behörden befürchten, dass die Zahl der Opfer noch steigt.

“Die Rettungsarbeiten gehen mit allen Kräften voran”, so ein Sprecher der Eisenbahngesellschaft, aber sie würden noch einige Zeit brauchen, das Leben von Menschen stehe auf dem Spiel.

Erst Ende Mai wurden bei einem Terroranschlag auf einen Zug in Westbengalen mehr als 150 Menschen getötet. Doch davon war dieses Mal keine Rede. Den Verletzten und Hinterbliebenen versprach die zuständige Ministerin Entschädigungen in Höhe von umgerechnet meheren tausend Euro.