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Mehr Effizienz im Kampf gegen Aids

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Mehr Effizienz im Kampf gegen Aids

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Die Sorge vor schwindenden Mitteln im Kampf gegen Aids prägt die UN-Konferenz im Wien. 20.000 Wissenschaftler, Aktivisten und Experten beraten dort über den Kampf gegen die Immunschwächekrankheit. Ihre Arbeit müsse effizienter werden, forderte Microsoft-Milliardär Bill Gates. Seine Bill und Melinda Gates-Stiftung finanziert vor allem die Forschung nach Impfstoffen.

“In diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es hart, wir sehen nicht, dass die Bemühungen zunehmen, wie das in der Vergangenheit der Fall war”, so Gates. “Die wirtschaftlichen Turbulenzen führen zu Defiziten, viele Länder haben ihre Ausgaben für Gesundheitsprojekte eingefroren oder gekürzt. Wir müssen tun, was wir können, um das zu ändern.”

Der frühere US-Präsident Bill Clinton, der für seine gleichnamige Stiftung sprach, kritisierte, Hilfsorganisationen würden zu viel Geld für Expertenreisen und Berichte ausgeben. Im Kampf gegen Aids gehe es nicht nur um Einsatz, sondern auch um Aufklärung, so Cinton. Gesundheitsversorgung sei nicht nur ein Recht, sondern auch ein herausragendes wirtschaftliches Investment.

Der UN-nahe Globale Fonds benötigt für die kommenden drei Jahre mehr als 15 Milliarden Euro zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria. Der Fonds bezahlt mehr als die Hälfte aller Aids-Behandlungen weltweit.