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Afghanistan will 2014 ohne NATO auskommen

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Afghanistan will 2014 ohne NATO auskommen

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Die internationale Staatengemeinschaft will die Verantwortung für die Sicherheit in Afghanistan bis 2014 an die Afghanen übergeben. Dies haben die mehr als 70 Staaten bei der Geberkonferenz in der afghanischen Hauptstadt Kabul entschieden.

Die Staatengemeinschaft bekräftigte ihren Willen, 50 Prozent der Entwicklungshilfe durch die afghanische Regierung verteilen zu
lassen.

UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon sagte, man habe jetzt ein klareres Bild von der Zukunft Afghanistans.

Das auf der letzten Afghanistan-Konferenz in London auf den Weg gebrachte Aussteigerprogramm für Taliban-Kämpfer wurde konkretisiert.

Der afghanische Präsident Hamid Karzai will in den nächsten fünf Jahren 36.000 Aufständische in die Gesellschaft reintegrieren.

Seit dem Beginn des Engagements des Westens wurden mehr als 1900 NATO-Soldaten in Afghanistan getötet. Mehr als vierzig deutsche Soldaten kehrten nicht mehr lebend in die Heimat zurück.

Die Sicherheitsvorkehrungen wurden in Kabul noch einmal zur Geberkonferenz verschärft, um einen Anschlag der Taliban zu verhindern.