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Kältewelle in Südamerika

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Kältewelle in Südamerika

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In Südamerika herrscht einer der strengsten Winter seit langem. Insgesamt sind schon mehr als 170 Menschen in Folge der bitteren Kälte gestorben.

Zu den betroffenen Ländern gehört Paraguay. Vier Menschen sind hier in den letzten Tagen erfroren, zwei weitere an Abgasen aus ihren Heizöfen erstickt. Oft trifft es die Obdachlosen.

“Alle Notunterkünfte sind voll”, sagt Gladys Cardozo, die Verantwortliche für die Hilfe in der Hauptstadt Asunción. “Wir versuchen zu improvisieren, damit Menschen nicht auf der Straße schlafen müssen. Zu der Kälte kommt das schlechte Wetter; die Leute könnten krank werden oder sogar sterben.”

Auf eine grundlegende Besserung kann zumindest in den nächsten Tagen keiner hoffen. Allerdings fallen die Temperaturen auch in den ungewohnt kalten Nächten nicht mehr unter Null.