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UN untersuchen Zwischenfall mit Gaza-Flotte

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UN untersuchen Zwischenfall mit Gaza-Flotte

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Die Vereinten Nationen haben ein Expertenteam benannt, um den Hergang der israelischen Militäraktion gegen die sogenannte Gaza-Solidaritätsflotte untersuchen zu lassen.

Insgesamt sechs Boote hatten die von Israel verhängte Seeblockade am 31. Mai vor dem Gazastreifen brechen wollen. Israel fing die Flottille jedoch in internationalen Gewässern ab. Bei der gewaltsamen Aktion töteten israelische Soldaten neun Türken.

“Um den Vorfall endgültig zu klären, ist es wichtig, dass sich alle Parteien an der lückenlosen Aufklärung beteiligen und mit uns kooperieren. Es geht nicht um Schuldzuweisung, sondern darum, zu klären, was wirklich passiert ist. Es war eine Tragödie. Nun liegt es im Interesse, besonders der Familien der Toten, die Sache aufzuklären”, betont der Präsident des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen, Sihasak Phuangketkeow.

An Bord des gestürmten türkischen Schiffes waren damals mehr als 500 pro-palästinensische Aktivisten, darunter auch mehrere aus Spanien.

Zwei Aktivisten und ein mitgefahrener Journalist haben Israel jetzt beschuldigt, sie seien im Zuge der Aktion gefoltert und später gewaltsam deportiert worden.