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Loveparade: Staatsanwaltschaft ermittelt

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Loveparade: Staatsanwaltschaft ermittelt

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Nach der tödlichen Panik bei der Duisburger Loveparade hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen. Am Sonntagmorgen beschlagnahmte sie die Planungsunterlagen. Auf einer Pressekonfernz wiesen Stadt Duisburg und Veranstalter Vorwürfe zurück, das Gelände sei für die Loveparade zu klein gewesen.

Für die Veranstaltung bedeutet die gestrige Tragödie das engültige Aus, erklärte der erschütterte Organisator, Rainer Schaller: “Die Loveparade war immer eine friedliche Veranstaltung und fröhliche Party, die von den gestrigen tragischen Unglücksfällen für immer überschattet sein wird. Aus Respekt vor den Opfern deren Familien und Freunden werden wir die Veranstaltung nicht mehr weiter fortsetzen. Dies bedeutet auch das Aus der Loveparade”, sagte Schaller.

19 Personen waren getötet und mehr als 300 verletzt worden, als auf dem Zugang zum Veranstaltungsort eine Panik ausbrach. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Duisburg waren von 9 bis 14 Uhr 105.000 Raver mit der Bahn zum Veranstaltungsort gefahren. Dabei soll es sich um die überwiegende Mehrheit der Besucher gehandelt haben. Das Veranstaltungsgelände, das für etwa 300.000 fassen konnte, sei nicht vollständig gefüllt gewesen.