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Geheimdokumente zum Afghanistan-Einsatz im Internet

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Geheimdokumente zum Afghanistan-Einsatz im Internet

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Fast 92.000 bislang geheime Dokumente zum Afghanistan-Einsatz sind im Internet veröffentlicht worden. Unter anderem heisst es dort auf der Webseite Wikileaks, dass der pakistanische Geheimdienst nicht mit den USA, sondern mit den Taliban zusammenarbeite.

Die Betreiber des Internetportals Wikileaks wollen brisante Dokumente aus anonymen Quellen öffentlich zugänglich machen.

Wikileaks-Gründer Julian Assange sagte, der Krieg müsse jetzt in eine andere Richtung gehen, nur wie dies geschehen soll, sei noch nicht klar.”

Mit ihrer Arbeit machen sich die Wikileaks-Aktivisten bei Regierungsbehörden und Streitkräften keine Freunde.

Der britische Colonel Richard Kemp erklärte, er finde es unverantwortlich von Wikileaks, diese Informationen im Internet zu veröffentlichen. Das trage nicht dazu bei, den Krieg besser zu verstehen und es werde nicht zu einer Veränderung führen. So etwas bringe das Leben unserer Soldaten in Gefahr und unterstütze letzendlich die Taliban.

Pakistan wies die Vorwürfe, sein Geheimdienst habe Verbindungen zu den Taliban, zurück. Pakistan, Afghanistan und die USA seien strategische Partner im Kampf gegen die Taliban und Al-Kaida, so ein Sprecher der pakistanischen Botschaft in Washington.