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Fidel Castro zeigt sich erneut in der Öffentlichkeit

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Fidel Castro zeigt sich erneut in der Öffentlichkeit

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In Kuba hat sich Revolutionsführer Fidel Castro ein weiteres Mal in der Öffentlichkeit gezeigt – im Rahmen der Feierlichkeiten zum kubanischen Revolutionstag, dem Jahrestag des Sturms auf die Moncada-Kaserne 1953. Der Angriff scheiterte, wird aber dennoch als Beginn der Revolution auf der Karibikinsel gefeiert.

Der 83-Jährige zeigte sich gestern überraschend bei einer Zeremonie im Zentrum der Hauptstadt Havanna. Anschließend kam er mit regimetreuen Künstlern und Journalisten zusammen. Bei dem Treffen kritisierte er erneut die USA wegen ihrer Politik in Lateinamerika, aber auch im Nahen und Mittleren Osten, wo sie dabei sei, einen Atomkrieg anzuzetteln. Die USA gehörten in die Vorgeschichte der Menschheit, sagte er.

Fidel Castro hatte 2006 wegen seiner angeschlagenen Gesundheit die Führung des Landes nach 47 Jahren an seinen Bruder Raúl abgegeben.

Bei den zentralen Revolutionsfeiern in Santa Clara erklärte Vizepräsident José Ramón Machado, die Regierung setze ihre Arbeit “ohne Improvisationen” fort. Hoffnungen auf Reformen der sozialistischen Wirtschaft erteilte er eine Absage.