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Sicherheitsvorkehrungen nach Anschlägen in Kerbala

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Sicherheitsvorkehrungen nach Anschlägen in Kerbala

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Nach den Anschlägen nahe der irakischen Stadt Kerbala mit rund zwanzig Toten sind in dem Wallfahrtsort der Schiiten strengste Sicherheitsvorkehrungen in Kraft.

Derzeit sind in Kerbala mehrere hunderttausend Pilger versammelt, um ein hohes religiöses Fest der schiitischen Glaubensrichtung des Islam zu feiern.

Nahe der Stadt rund 100 Kilometer südlich von Bagdad waren am Vortag zwei in Autos versteckte Sprengsätze kurz nacheinander detoniert – auf einem wichtigen Weg der Pilger.

Insgesamt starben mindestens neunzehn Menschen, mehr als fünfzig wurden verletzt.

Das Vorgehen der Attentäter deutet nach Auffassung der Sicherheitskräfte auf sunnitische Extremisten als Urheber. Kerbala ist eine den Schiiten heilige Stadt. Rund sechzig Prozent der Einwohner des Irak sind schiitische Muslime.