Eilmeldung

Eilmeldung

Fiat: Weiter Unklarheit über Verlagerungspläne

Sie lesen gerade:

Fiat: Weiter Unklarheit über Verlagerungspläne

Schriftgrösse Aa Aa

Fiat sorgt mit seinen Verlagerungsplänen in Italien weiter für Unruhe. Letzte Woche hatte Fiat-Chef Sergio Marchionne laut darüber spekuliert, dass einige Automodelle künftig in Serbien hergestellt werden könnten – anstatt im Stammwerk in Turin.

Ein Treffen von Fiat mit Regierung und Gewerkschaften sollte darüber Klarheit bringen: Die Teilnehmer halten sich aber danach zurück. Der Arbeitsminister spricht sich nur gegen einseitige Maßnahmen aus, mit denen die Beziehungen zwischen den Tarifpartnern gestört würden.

Marchionne verspricht, dem Turiner Werk werde nichts weggenommen; die Produktion in Italien werde in den nächsten Jahren sogar verdoppelt.

Der Konzern will dafür aber Zugeständnisse von den
Gewerkschaften. Nach Firmenangaben ist Italien das
einzige Land der Welt, in dem Fiat Verluste macht.

Die Firma versucht das schon zu ändern: Für ihr Werk bei Neapel hat sie gerade eine Tochterfirma gegründet, die die Arbeiter dort zu neuen Bedingungen weiterbeschäftigen soll.