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Wieder Ölunfall im Golf von Mexiko

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Wieder Ölunfall im Golf von Mexiko

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Vor der Küste des US-Bundesstaates Louisiana ist nach einem Schiffsunfall eine Ölquelle aufgerissen. Aus einer Plattform trat eine unbekannte Menge Öl aus. Eine rund 30 Meter hohe Öl-Fontäne spritzte in die Höhe. Ein Boot der Küstewache hatte die Bohrinsel aus unbekannten Gründen in der Nacht gerammt.

Das Unglück ereignete sich im Meer, in der Barataria-Bucht etwa 100 Kilometer von der Metropole New Orleans entfernt.

Mary Landry, eine Sprecherin der Küstenwache, erklärte, wegen der BP-Ölkatastrophe in der Region seien Tausende Schiffe im Einsatz gewesen und man habe schnell auf den Vorfall reagieren können. Um die Unfallstelle auf dem Wasser herum sei eine rund 1,8 Kilometer lange Begrenzung ausgelegt
worden, die das Öl örtlich eindämmen soll. Im Vergleich zum Untergang der BP-Plattform Deep Water Horizon sei dies jedoch ein kleineres Unglück.

Am 20. April war die BP-Bohrinsel Deep Water Horizon explodiert und hat seither zur größten Umweltkatastrophe in den USA geführt. BP ist immer noch damit beschäftigt, das Bohrloch zu versiegeln.