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Duisburgs Bürgermeister wegen Loveparade unter Druck

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Duisburgs Bürgermeister wegen Loveparade unter Druck

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“Sauerland raus”, mit diesem Ruf haben Demonstranten vor dem Rathaus von Duisburg den Rücktritt des Oberbürgermeisters Adolf Sauerland gefordert. Doch der CDU-Politiker wehrt sich gegen Vorwürfe nach der Katastrophe bei der Loveparade: Er habe die Techno-Party nicht genehmigt, das sei gar nicht seine Aufgabe.

Die sozialdemokratische Ministerpräsidentin des Bundeslands Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft, verlangt indes Konsequenzen: Der politischen Verantwortung müssten sich Oberbürgermeister Sauerland und die Verantwortlichen in der Stadtspitze von Duisburg stellen.

Die Zahl der Toten des Desasters war in der Nacht zu Mittwoch auf 21 gestiegen, durch den Tod einer 25-Jährigen im Krankenhaus. Mehr als 500 Menschen wurden verletzt.

An diesem Samstag – eine Woche danach – sollen die Fahnen in Deutschland auf halbmast wehen. Zur Gedenkfeier in Duisburg werden Bundespräsident Christian Wulff und Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet.