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Frau gesteht Kindstötungen

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Frau gesteht Kindstötungen

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In Nordfrankreich hat eine Frau gestanden, acht Neugeborene erstickt, die Leichen in Tüten verpackt und anschließend vergraben zu haben.
 
Die 47-jährige Mutter erklärte den Ermittlern, das sie nach ihren beiden Töchtern keine weiteren Kinder mehr gewollt habe.
 
Der Staatsanwalt berichtete aus der Vernehmung der als Krankenpflegerin arbeitenden Frau:
 
“Die Mutter hat freiwillig zugegeben die neugeborenen Babys erstickt zu haben.
Sie sagte, sie habe keine Kinder mehr gewollt –
gleichzeitig habe sie aber auch keinen Mediziner wegen Verhütungsmitteln konsultieren wollen. Der Ehemann ist aus allen Wolken gefallen,- er hat angeblich weder etwas von den Schwangerschaften seiner Frau gewusst, noch von der Beseitigung der Babys jeweils nach der Geburt.”
 
  
Die sterblichen Überreste der Babyleichen fand die Polizei in zwei verschiedenen Gärten vergraben in einem 650-Einwohner-Dorf nahe Lille. 
 
Der Vorfall gilt als schwerster Fall von Kindestötungen in Frankreich seit drei Jahrzehnten.
 
Damals war ein Paar verurteilt worden, das
sieben seiner Kinder getötet hatte.