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Galapagos laut UNESCO nicht mehr gefährdet

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Galapagos laut UNESCO nicht mehr gefährdet

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Die zu Ecuador gehörenden Galapagos-Inseln stehen nicht mehr auf der Roten Liste der gefährdeten Kultur- und Naturdenkmäler gestrichen.

Das Welterbekomitee der UNESCO hat dies auf seiner 34. Jahrestagung in der brasilianischen Hauptstadt Brasilia entschieden.

Die UNESCO würdigt durch diesen Schritt die Anstrengungen der Regierung in Quito, die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt, darunter die weltberühmten Riesenschildkröten, zu schützen.

Vor allem der ständig wachsende Strom an Touristen sowie illegale Siedler vom Festland hatten die Galapagos-Inseln 2007 auf die rote Liste gebracht.

Die Regierung in Quito hatte als Gegenmaßnahmen unter anderem die zwangsweise Rücksiedlung von illegalen Bewohnern der Inseln zum Festland angeordnet.

Ein UNESCO-Welterbe im afrikanischen Uganda kam neu auf die Liste der gefährdeten Kulturdenkmäler: Die von einem Feuer zerstörten Königsgräber am Rande der Haupstadt Kampala.

Die Monumente in Kampalas Vorort Kasubi wurden im 19. Jahrhundert als Grabstätte für die Buganda-Könige errichtet. Das Hauptgebäude war im März niedergebrannt.