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Warten auf Identifizierung der Absturzopfer

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Warten auf Identifizierung der Absturzopfer

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Nach dem Absturz einer Verkehrsflugzeugs in Pakistan warten Angehörige der Passagiere darauf, die sterblichen Überreste ihrer Familienmitglieder beisetzen zu können. Doch die Bergung der Leichen dauert lange in dem unwegsamen Gelände, die Arbeiten werden durch den Monsunregen erschwert, und so müssen die Hinterbliebenen warten auf die Identifizierung der sterblichen Überreste.

“Wir warten schon seit gestern morgen”, sagte ein Mann: “Niemand gibt uns irgendwelche Informationen über meine Verwandten. Ich weiß nicht, was vorgeht. Alle Leichen, die hergebracht werden, haben schwere Verbrennungen.”

Die genetischen Analysen werden im Institut für Medizinische Wissenschaft durchgeführt; vor dem Leichenschauhaus warten die Angehörigen.

Die Unglücksmaschine war am Morgen in der Hafenmetropole Karachi gestartet. Im Anflug auf die Hauptstadt Islamabad zerschellte das Flugzeug in den Margalla-Bergen am Rande der Stadt. Die Maschine – ein Airbus 321 – gehörte der pakistanischen Fluggesellschaft Air Blue. An Bord waren 152 Menschen.

Nach Angaben des Außenministeriums in Wien befand sich auch ein Geschäftsmann aus Österreich in dem Flugzeug.

Erste Meldungen, einige hätten das Unglück überlebt, bestätigten sich nicht. So ist es das bisher größte Flugzeugunglück in Pakistan.