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Duisburg trauert

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In einer bewegenden Trauerfeier haben in Duisburg tausende Menschen der Opfer des Loveparade-Unglückes gedacht.

Im Anschluss an einen Gottesdienst zogen rund 2000 Trauernde durch die Stadt. Später stiegen im Gedenken an die Opfer Hunderte schwarze und weiße Luftballons zum Himmel auf.

Duisburgs Oberbürgermeister als auch der Verantstalter der Loveparade, die sich momentan gegen massive Schuldvorwürfe wehren, blieben der Trauerfeier fern.

Befragt, was er empfinde, eine Woche nach dem Unglück – antwortete dieser Mann: “Trauer. Viel, viel Trauer. Ich trauere um 21 Menschen, die wahrscheinlich nicht gestorben wären, wenn das hier anders organisiert worden wäre.”

An dem Trauergottesdienst in der Duisburger Salvatorkirche hatten zuvor auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundestagspräsident Norbert Lammert und Bundespräsident Christian Wulff teilgenommen.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft versprach Aufklärung, wer für die Massenpanik mit 21 Toten die Verantwortung trägt. Von den mehr als 500 Verletzten liegen noch immer 25 im Krankenhaus.