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FRAC bietet Friedensverhandlungen an

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FRAC bietet Friedensverhandlungen an

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Die kolumbianische Guerillabewegung FARC hat Gespräche über eine Beendigung des bewaffneten Kampfes angeboten. Das Gesprächsangebot wurde auf der Website der FARC veröffentlicht. Es richtet sich an den neugewählten Staatspräsidenten Juan Manuel Santos, Santos will die harte Linie seines Vorgängers und Mentors, Alvaro Uribe, fortsetzen.

FARC-Chef “Alfonso Cano” wies Vermutungen, die FARC stünde kurz vor dem Zusammenbruch, als “Lüge” zurück. “Viele Regierungen haben bei ihrem Amtsantritt versprochen, den Konflikt mit militärischen Mitteln zu beenden. Sie sind alle gescheitert”, sagte der FARC-Chef in der am Freitag (Ortszeit) im Internet veröffentlichten Videoaufnahme.

Seit 1964 führt die sich selbst als marxistisch bezeichnende Guerillabewegung einen bewaffneten Kampf gegen den kolumbianischen Staat und dessen Repräsentanten. Der Regierung Uribe war es nach eigenen Angaben gelungen, während ihrer achtjährigen Amtszeit die Zahl der Rebellen durch Gefangennahme und Tötung bei Gefechten von 20000 auf jetzt nur noch 8000 zu senken.