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USA: Durchwachsenes Wirtschaftswachstum

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USA: Durchwachsenes Wirtschaftswachstum

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Ein dynamischer Auftritt, denn Barack Obama will Zuversicht verbreiten: Dabei sind die neuen Wirtschaftsdaten in den USA für das zweite Quartal etwas enttäuschend. Es ging mit 2,4 Prozent weiter aufwärts – aber eben nicht so stark aufwärts wie noch zuvor, im ersten Quartal.

Auch bei der Arbeitslosigkeit tut sich nicht viel; nach wie vor ist sie für amerikanische Verhältnisse sehr hoch. Bei seinem Auftritt vor den Arbeitern beim Autobauer Chrysler kann der Präsident aber trotzdem auf viel Sympathie rechnen – um so mehr, als er sie daran erinnert, dass er es doch gewesen sei, der ihre Fabrik und ihre Arbeitsplätze gerettet habe.

Von Neinsagern in Washington spricht Barack Obama. Sie hätten gesagt, der Autobranche zu helfen sei zum Scheitern verurteilt, die Jobs solle man aufgeben. Er wünschte sich, sagt Obama, dass diese Leute heute hier stehen würden.

Bei Chrysler und GM haben die vielen Regierungsmilliarden immerhin geholfen: Aber weiterhin liegt die Arbeitslosigkeit im Land bei fast zehn Prozent – schlecht für Obama und seine Demokratische Partei, vor den wichtigen Kongresswahlen im November.

Dass die Wirtschaft nach der Krise nicht wie erwünscht in Schwung kommt, liegt vor allem daran,
dass die Menschen wenig Geld ausgeben. In den USA hängt sehr viel davon ab, dass die Verbraucher auch kräftig verbrauchen, also viel einkaufen.

Die Börse immerhin nahm die neuen Zahlen gelassen: Der Dow-Jones-Index in New York schloss
zum Wochenausklang unverändert.