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Neuaufnahmen ins Weltkulturerbe

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Neuaufnahmen ins Weltkulturerbe

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Die Unesco hat 15 Denkmäler, geografische Orte oder Landschaften neu zum Weltkulturerbe erklärt.

In die Welterbeliste aufgenommen wurde zum Beispiel das Grachtensystem der Altstadt von Amsterdam.

Ebenso gelang es der südfranzösischen mittelalterlichen Stadt Albi, den Status zu erhalten.

Insgesamt lagen dem Welterbekomitee 39 Anträge auf Aufnahme von Denkmälern in die begehrte
Erbeliste vor.

Erfolgreich war auch der deutsche Antrag auf Aufnahme der sogenannten “Harzer Wasserwirtschaft” nahe Goslar. Damit ist das noch heute funktionierende Wassersystem, das schon vor 800 Jahren Energie für den Bergbau erzeugt hat, künftig Teil der nunmehr 33 Welterbestätten in Deutschland.

Zum Welterbe wurden unter anderem auch Stätten in China, Australien und im Iran erklärt.

Auch den Marshall-Inseln gelang es, das Bikini-Atoll in die Liste des Weltnaturerbes aufnehmen zu lassen. Das Atoll liegt im Pazifik und wurde zwischen 1940 und 1958 von den USA
für zahlreiche Kernwaffentests benutzt. Die anschließnde jahrzehntelange Sperrung durch die Militärs hat hier unter anderem eine einzigartige Unterwasserfauna entstehen lassen.

Der Status als Welterbe wirkt sich meist nicht nur positiv auf den Tourismus aus, er erleichtert auch den Zugang zu internationalen Fördergeldern und ist daher sehr begehrt.