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Russland kämpft gegen Hitze und Brände

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Russland kämpft gegen Hitze und Brände

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Die Hitze nimmt kein Ende, und weiterhin brennen in weiten Teilen Russlands die Wälder. Von rund siebentausend Bränden sprechen die Einsatzkräfte. Mehr als dreißig Menschen sind durch die Feuer bisher ums Leben gekommen.

Besonders betroffen ist das Zentrum des europäischen Teils von Russland. Im Umland von Moskau sind durch die extreme Hitze auch Torfmoore ausgetrocknet und in Brand geraten: Diese Flächen sind besonders schwer zu löschen, und der Rauch der Torffeuer verschmutzt die Luft sehr stark.

Auf Abkühlung können die Einsatzkräfte kaum hoffen: Die Wettervorhersagen versprächen nichts Gutes, sagt Katastrophenschutzminister Sergej Schoigu. Deshalb würden die Löscheinheiten weiter wie geplant arbeiten und die Behörden vor Ort müssten noch weitere Anstrengungen unternehmen.

Russland erlebt derzeit eine Hitze und Trockenheit wie noch nie, seit hier Wetteraufzeichnungen geführt werden, also seit mehr als 130 Jahren. In vielen Gebieten liegen die Temperaturen seit Wochen um die 35 Grad; Wälder und Felder brennen inzwischen wie Zunder.