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Russlands Staatsfeind Nummer eins geht in Rente

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Russlands Staatsfeind Nummer eins geht in Rente

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Der tschetschenische Separatistenführer Doku Umarow hat aus Gesundheitsgründen seinen Rückzug angekündigt. Der wegen blutiger Terroranschläge international zur Fahndung ausgeschriebene selbsternannte Führer des sogenannten “Kaukasus-Emirats” ernannte den früheren Tschetschenien-Kämpfer Aslambek Wadalow zu seinem Nachfolger.

Umarow hatte sich zu dem Doppelanschlag in der Moskauer U-Bahn Ende März bekannt, bei dem 40 Menschen starben. Die Separatisten haben angekündigt, Russland wegen seiner “blutigen Besatzungspolitik” im Nordkaukasus mit einem Terror-Krieg zu überziehen.

Der jüngst erfolgte Anschlag auf ein Wasserkraftwerk im Nordkaukasus wird den Ermittlern zufolge ebenso Umarovs Truppe zugeschrieben. Die Konfliktregion mit den Teilrepubliken Dagestan, Tschetschenien und Inguschetien wird immer wieder von Terroranschlägen erschüttert. Die Separatisten kämpfen in der Region gegen Moskauer Truppen für ein unabhängiges Kaukasus-Emirat.