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Weitere Stätten auf Welterbe-Liste der UNESCO

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Weitere Stätten auf Welterbe-Liste der UNESCO

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Nun hat es auch der Pirin-Nationalpark in Bulgarien geschafft: Das Welterbe-Komitee der UNESCO nahm ihn am Sonntagabend in seine Liste auf, wie zuvor schon die Harzer Wasserwirtschaft. Seit Samstag tagt das Komitee in der brasilianischen Hauptstadt Brasilia.

Auf die Liste des Welterbes der Kultur und Natur setzte das Komitee auch die Pitons der Insel Reunion, eine spektakuläre Vulkanlandschaft. Die Insel ist ein französisches Übersee-Gebiet im Indischen Ozean.

China hatte Erfolg mit seinem Antrag für Danxia, eine von rotem Stein und roter Erde geprägte Landschaft, die durch langjährige Wind- und Regenerosion und durch Verwitterung entstanden ist.
Zwei Stätten in Mexiko setzte das UNESCO-Komitee auf die Liste, darunter die vorkolumbianischen Höhlenanlagen von Yagul und Mitla. In einer Höhle fanden Archäologen zehntausend Jahre alte Samen, mit die ältesten Zeichen der Pflanzenzucht auf dem Kontinent. Die zweite mexikanische Stätte ist ein Handelsweg aus dem 16.Jahrhundert, der Camino Real de Trierra Andentro.
Auch dem Gastgeber Brasilien versagte das Welterbe-Komitee die Anerkennung nicht: Der Sao-Francisco-Platz in der Stadt Sao Cristovao gehört nun offiziell zum Welterbe der Menschheit. Die Stadt gilt als besonders repräsentative Anlage der Kolonialzeit.

Gewürdigt wurden schließlich auch die Phoenixinseln und das sie umgebende Meeresgebiet im Pazifik. Sie gehören zu dem Inselstaat Kiribati, der das Gebiet bereits zum Meeresschutzgebiet Phoenix Islands Protected Area erklärt hatte. Nun steht das Gebiet als Weltnaturerbe auf der Liste der UNESCO.