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Brände weiten sich zu Russlands schlimmster Naturkatastrophe aus

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Brände weiten sich zu Russlands schlimmster Naturkatastrophe aus

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Die Wald- und Torfbrände in Russland haben sich mit mehr als 40 Toten zur schwersten Naturkatastrophe seit Jahrzehnten ausgeweitet. Obwohl landesweit hunderttausende Einsatzkräfte gegen die Feuersbrunst kämpfen, kommen die Helfer oft zu spät: Tausende Menschen verloren Hab und Gut, ganze Dörfer wurden von den Flammen in Schutt und Asche gelegt.
 
Kremlchef Dmitri Medwedew verhängte in sieben Regionen des Landes den Ausnahmezustand und verfügte die Sperrung der Waldgebiete für “Unbefugte”, da es bereits Plünderungen gab. Die regionalen Behörden wies er an, unbürokratisch finanzielle Hilfen zur Verfügung zu stellen.
 
Gegenwärtig wüten im europäischen Teil Russlands mehr als 7.000 Brände verschiedener Größe, so das nationale Krisenzentrum. Vielfach gelingt es den eintreffenden Helfern nur knapp, den meterhohen Flammenwänden zu entkommen.
 
Das Land erlebt eine Hitze und Trockenheit wie seit mehr als 130 Jahren nicht mehr. Die Temperaturen um Moskau sollen bis Ende der Woche sogar auf mehr als 40 Grad Celsius steigen, sagten Meteorologen.