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Ja zu Moschee am Ground Zero

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Ja zu Moschee am Ground Zero

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Die New Yorker Denkmalschutzbehörde hat grünes Licht für den umstrittenen Moscheebau am Ground Zero gegeben.

Sie genehmigte den Abriss eines dort stehenden 150 Jahre alten Blockes. Damit kann nun in direkter Nachbarschaft der Stelle, an der die Zwillingstürme des New Yorker World Trade Centers am 11. September 2001 von islamistischen Terroristen zum Einsturz gebracht worden waren, ein muslimisches Zentrum entstehen.

Nicht alle New Yorker sind von der Entscheidung wirklich begeistert. Eine Frau meint etwa: “Ich bin strikt dagegen. Ich bin gegen jede Anwesenheit terroristischer Elemente in diesem Land. Diese Moschee ist so ein Element.” Eine Muslimin hingegen ist erleichtert: “Dieses Zentrum hat enormes Potential, dort werden verschiedene Religionen zusammenfinden. Mit Gottes Hilfe kann es mit so mancher falschen Vorstellung aufräumen.”

Viele Amerikaner hatten gegen die Pläne protestiert und es als geschmack- und taktlos bezeichnet, ein islamisches Gotteshaus neben dem Ort zu errichten, an dem fast 3.000 Menschen durch islamistische Terroristen getötet worden waren.