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BP pumpt Schlamm in Bohrloch

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BP pumpt Schlamm in Bohrloch

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Der BP-Konzern hat damit begonnen, schweren Schlamm in das leckgeschlagene Bohrloch in mehr als 1500 Metern Tiefe zu pumpen. Der Beginn der Aktion hatte sich verzögert, weil die Ingenieure zuvor noch einige Tests durchführen mussten.

In dem Verschlussverfahren wird zäher Schlamm in das Bohrloch gepresst, um damit das Öl zurück in sein Reservoir in mehr als fünftausend Metern Tiefe zu drücken. Diese Aktion ist der erste Schritt, um die Ölquelle endgültig zum Versiegen zu bringen.

Experten schätzen, dass seit der Explosion der Plattform Deepwater Horizon im April bisher rund 127 Millionen Liter Rohöl unkontrolliert ausgetreten sind. BP könnte für jeden nicht wieder eingesammelten Liter bis zu 4300 Dollar Strafe zahlen müssen.