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Wieder Bombenanschläge im Irak


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Wieder Bombenanschläge im Irak

Mehrere Iraker sind bei Anschlägen in der Stadt Kut etwa 170 Kilometer südöstlich von Bagdad ums Leben gekommen. Die Angaben über die Zahl der Toten schwankten: Sicherheitskräfte sprachen von 14, Krankenhausmitarbeiter von mehr als 30 Opfern. Mindestens zwei Autobomben explodierten nacheinander in einem Geschäftsviertel. Passanten, die nach der ersten Explosion davonliefen, gerieten in die Todeszone der nächsten.

Die Anschläge trugen nach ersten Berichten die Handschrift eines lokalen Al-Kaida-Ablegers. Sie richteten sich gegen eine bis dahin als stabil geltende Stadt. Nach Einschätzung eines irakischen Politikforschers ein symbolisches Ziel der Terroristen, die damit zeigen wollten, dass auch die stabilen Regionen nicht sicher sind.

Andere Städte wurden ebenfalls wieder Schauplatz der Gewalt: In der nordirakischen Großstadt Mossul starben bei zwei Anschlägen neun Menschen. In Bagdad eröffneten Bewaffnete das Feuer auf einen Kontrollpunkt und töteten fünf Polizisten.

In einem knappen Monat wollen die USA ihre Kampftruppen abziehen. Doch die Anschläge zeigen, dass das Land noch lange nicht befriedet ist.

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