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Blackberry soll am Golf verboten werden

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Blackberry soll am Golf verboten werden

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Der kanadische Blackberry-Hersteller Research in Motion versucht in Verhandlungen mit Saudi-Arabien ein Verbot seiner Dienste zu verhindern. Die saudische Aufsichtsbehörde hatte angeordnet, dass die Mobilfunkanbieter ab Freitag, den Messenger-Dienst von Research in Motion, kurz RIM, blockieren sollten, weil die Behörden die Verschlüsselung nicht decodieren können.

Experten erwarten nicht, dass RIM nachgeben wird: “Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie einlenken. Das ist ihr Geschäftsmodell und da werden sie hart bleiben”, sagt Charles Golvin von Forrester Research.

Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen ab Oktober alle Blackberry-Dienste verbieten. Blackberrys arbeiten mit einer für jeden Kunden individuellen Verschlüsselung, deren Schlüssel nur dem Kunden bekannt ist. Einen zentralen Schlüssel gibt es nicht. Beide Länder sehen durch die abhörsichere Kommunikation ihre nationale Sicherheit bedroht. Menschenrechtsorganisationen werfen den arabischen Staaten vor, ihre Bürger überwachen zu wollen. Auch Indien hat Sicherheitsbedenken angemeldet.