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Ölkatastrophe: Bohrloch verschlossen

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Ölkatastrophe: Bohrloch verschlossen

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Entwarnung im Golf von Mexiko: Mehr als drei Monate nach der Explosion der Förderplattform Deepwater Horizon konnte der britische BP-Konzern den unkontrollierten Ölaustritt nun endlich stoppen. Acht Stunden lang wurde Schlamm in das Bohrloch gepresst, um das Leck zu schließen. Das sogenannte “static kill”-Manöver hat nach Einschätzung der Firma das gewünschte Ergebnis gebracht.

Ein schönes Geburtstagsgeschenk für US-Präsident Barack Obama, der am Mittwoch seinen 49. Geburtstag feierte.

Der Regierungsbeauftragte Thad Allen bemühte sich erneut um eine realistische Einschätzung: “Wir versichern den Menschen in der Golfregion und der gesamten Nation, dass das nur eine der zu treffenden Maßnahmen war. Unsere Tätigkeit erschöpft sich nicht nur in Aufräumarbeiten. Die nächsten Schritte werden wir mit Blick auf die möglichen Langzeitschäden machen. Es ist noch viel zu tun.”

In der kommenden Woche soll auch das Öl-Reservoir selbst verschlossen werden. Bei dieser Operation “bottom kill” will BP ebenfalls Schlamm und Zement einsetzen. Das Weiße Haus gab an, dass laut einer Studie 74 Prozent des ausgelaufenen Öls nicht mehr im Wasser sind.