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Russland kämpft gegen immer neue Brände

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Russland kämpft gegen immer neue Brände

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Lob von höchster Stelle – aber auch die Aufforderung, noch mehr zu tun: Das war beim Besuch von Regierungschef Wladimir Putin die Botschaft an die russischen Feuerwehrleute, die unter anderem im Gebiet von Woronesch gegen immer neue Waldbrände kämpfen.

Nicht alles können sie retten, aber das ist nicht unbedingt ihre Schuld. Staatspräsident Dmitri Medwedjew entlässt derweil höchste Kommandeure der Kriegsmarine und verwarnt andere. Denn sie haben ein großes Lager mit Fahrzeugen und anderer Technik abbrennen lassen, nach Medienberichten sogar mit Flugzeugen. Noch dazu hat die Marine den Fall erst abgestritten.

Zuversichtlich sind die Behörden für die Gegend um Sarow, ein wichtiges Kernforschungszentrum. Die Lage wende sich zum Besseren, teilen sie mit; das spaltbare Material sei in Sicherheit gebracht worden.

Fast fünfzig Menschen sind bisher ums Leben gekommen. Ein gewaltiges Aufgebot an Rettungskräften ist im Einsatz, dazu moderne Technik wie etwa Roboter. Siesind allerdings nur bei Sarow zu finden, in der Gegend um das Kernforschungszentrum.

Die Feuer toben auf einer Fläche von bald 2.000 Quadratkilometern. Innerhalb eines Tages sind wieder 300 neue Brände dazugekommen. Und die Hitze nimmt kein Ende: Bis in die nächste Woche hinein liegen die Temperaturen in den betroffenen Gebieten weiterhin um die vierzig Grad.