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Sorgen um Langzeitfolgen der Ölkatastrophe

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Sorgen um Langzeitfolgen der Ölkatastrophe

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Das Ende der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko scheint in Sicht, Experten jedoch machen sich nun wegen der Langzeitfolgen Sorgen. Sie gehen davon aus, dass von dem ausgetretenen Öl nur noch etwa 26 Prozent im Meer oder am Ufer sind. Doch ob das stimme, könne sie nicht genau sagen, meint die Wissenschaftlerin Kackie Savitz: “Selbst 26 Prozent wären etwa das Vierfache der Menge, die 1989 aus dem Tanker ‘Exxon Valdez’ in Alaska ausgetreten ist. Das ist sehr, sehr viel.” Auch Paul Anastas von der US-Umweltbehörde kann die Folgeschäden noch nicht abschätzen: “Es ist unbekannt, wie sich all das langfristig auf das Leben im Meer auswirken wird. BP hat große Mengen chemischer Mittel eingesetzt, weit größere Mengen als je zuvor in den USA.”

Aufschluss über die Auswirkungen der Katastrophe auf das Ökosystem kann nur die Zukunft geben. Bei Fischen, Krebsen oder Krabben werden sich mögliche Schäden erst in den nächsten Generationen zeigen.