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Spannungen zwischen Israel und Libanon dauern an

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Spannungen zwischen Israel und Libanon dauern an

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Nach dem tödlichen Gefecht an der israelisch-libanesischen Grenze vom Dienstag ist am Donnerstag der dabei erschossene israelische Offizier beigesetzt worden.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte zu den Grenzkämpfen, dass Israel von der internationalen Gemeinschaft eine strenge Verurteilung solcher Angriffe erwarte: “All jene in dieser Gemeinschaft, die sich dem Frieden verschrieben haben, sollten Israel in der Verteidigung gegen Attacken auf Unschuldige unterstützen.”

UN-Friedenstruppen im Süden Libanons hatten sich noch während des Schusswechsels in den Konflikt eingeschaltet. Sie stellten sich nun in einer Erklärung auf die Seite Israels. Dessen Truppen hätten zu keiner Zeit die Grenze zum Libanon überschritten. Auch die gestutzten Bäume hätten sich auf israelischem Terrain befunden.

Der libanesische Informationsminister Tarek Mitri erklärte, sein Land habe die israelischen Arbeiten am Grenzzaun der beiden Länder als Provokation empfunden: “Die libanesische Seite informierte die anwesende UN-Einheit, die Israel daraufhin zur Verschiebung der Aktion aufforderten. Israel kam dieser Bitte nicht nach und setzte die Arbeiten nach nur einer Stunde fort.”

Während der Auseinandersetzung wurden auf libanesischer Seite vier Soldaten erschossen. Auch sie wurden am Donnerstag unter Anteilnahme der Bevölkerung beigesetzt.