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Superreiche wollen Milliarden spenden

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Superreiche wollen Milliarden spenden

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Bill Gates macht es schon lange vor: Mit dem Erfolg seiner Firma Microsoft ist er zum vielfachen Milliardär geworden; sein Geld nutzt er aber auch, um anderen Menschen zu helfen. Gates und Warren Buffett, der ebenfalls milliardenschwere Großinvestor, haben jetzt auch etliche andere Superreiche dafür gewonnen, von ihren Milliarden etwas abzugeben. Bald 500 Milliarden Euro könnten so für gute Zwecke zusammenkommen – wenn allein nur die mitmachen, die in den USA in Frage kämen.

Maßstab ist die Forbes-Liste der reichsten Menschen. Vierzig dieser Milliardäre haben bisher zugesagt, mindestens die Hälfte ihres Vermögens zu spenden: Ted Turner zum Beispiel, Gründer des Fernsehsenders CNN; Michael Bloomberg, ebenfalls Firmengründer – und New Yorks Bürgermeister -, oder George Lucas, Filmregisseur und -produzent.

Es geht bei der Übereinkunft der Milliardäre nicht um einen Vertrag, sondern um eine moralische Verpflichtung. Die Väter der Initiative vertrauen aber darauf, dass ihre Mitstreiter ihre Versprechen auch einhalten.

Das alles ist aber nur der Anfang: Noch machen ja nur Milliardäre in den USA mit. Jetzt sollen auch die andere Superreiche in aller Welt davon überzeugt werden, sich von möglichst vielen Milliarden zu trennen: Im Herbst reisen Gates und Buffett nach China.