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Flutkatastrophe auch in Indien


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Flutkatastrophe auch in Indien

Im indischen Teil Kaschmirs sind bei Überschwemmungen mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen. Hunderte wurden verletzt. Plötzliche Regenfälle hätten in der Stadt Leh zu einer Springflut geführt, so die Polizei. Die Behörden rechnen mit weiteren Opfern, da viele Gebiete von der Außenwelt abgeschnitten sind und noch Dutzende Menschen vermisst werden.

Leh ist die größte Stadt in der wüstenähnlichen Region Ladakh im Norden Indiens. Hier fällt sonst kaum Regen.

Die heftigen Regenfälle in der Nacht beschädigten zahllose Wohnhäuser, Regierungsgebäude und den Regionalflughafen. Sämtliche Kommunikationsleitungen wurden gekappt, die Hauptstraße in die wichtigen Tourismusstädte Srinagar und Manali ist blockiert.

Eine großangelegte Rettungsaktion ist angelaufen. Auch in der Stadt Srinagar wurden nach Angaben eines Militärsprechers zahlreiche Menschen von den Wassermassen verletzt, Telefonleitungen und der Flughafen seien beschädigt worden.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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